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Katernberg gewinnt den NRW-Landespokal

Zum zweiten Mal nach 2018 gewinnen die Schachfreunde Katernberg den Landespokal von Nordrhein-Westfalen. Dem Oberligisten gelang dabei in der Endrunde das Kunststück, mit Solingen und Aachen zwei Bundesligavereine aus dem Rennen zu werfen.

Der Halbfinalgegner Solingen belegte bei der letzten Deutschen Mannschaftsmeisterschaft den 3. Platz, verzichtete im Pokal jedoch auf seine ausländischen Spitzengroßmeister. Doch auch bei den Schachfreunden fehlten mit Großmeister Sebastian Siebrecht und den FIDE-Meistern Timo Küppers und Bernd Rosen drei der stärksten Spieler. Dafür kam Bosko Tomic zu seinem ersten Einsatz in der diesjährigen Pokalrunde. Am Spitzenbrett besiegte er den Internationalen Meister Jörg Wegerle nach langem Kampf im Bauernendspiel. Zuvor hatte Armin Meyer gegen den starken FIDE-Meister Michalczak in einer umkämpften Partie für die Katernberger Führung gesorgt, während Marcus Bee und Lukas Schimnatkowski sichere Remisen zum Mannschaftssieg beisteuerten.

Der Finalgegner Aachen trat völlig ohne Titelträger an und war auf dem Papier klarer Außenseiter. Doch der Kampf stand trotzdem lange auf Messers Schneide, nachdem Bosko Tomic am Spitzenbrett ein gegnerisches Qualitätsopfer unterschätzt hatte und den folgenden Königsangriff nicht mehr abwehren konnte. Zwar sorgte Martin Villwock, der schon in der Eröffnung durch ein starkes positionelles Bauernopfer die überlegene Stellung erlangt hatte, für den Ausgleich, aber die beiden Partien von Lukas Schimnatkowski und Thomas Wessendorf waren völlig unklar. Erst in der Zeitnotphase verloren ihre Gegner den Überblick und büßten fast zeitgleich eine Figur ein, was den Katernbergern in beiden Partien den Sieg bescherte.

 Überragender Spieler des gesamten Wettbewerbs war Armin Meyer, der nach 14jähriger Pause vom Turnierschach erst seit Februar wieder ins Training der Katernberger eingestiegen war und sich mit 3 Siegen aus 3 Partien nachdrücklich für einen Einsatz in der Oberliga empfahl.

Armin Meyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Halbfinale: Solingen – Katernberg 1:3: Wegerle – Tomic 0:1, Kniest – Bee ½:½, Fichtner – Schimnatkowski ½:½, Michalczak – Meyer 0:1

Finale: Aachen – Katernberg: Lamby – Tomic 1:0, Weindorf – Dr. Wessendorf 0:1, Voleske – Schimnatkowski 0:1, Wable – Villwock 0:1

 

 

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