Neue StadtmeisterInnen
Spannung bis zum Schluss bei der Stadtmeisterschaft: In der U14 besiegte Isabel Otterpohl (SF Katernberg) den bis dahin führenden Ben Zöppke (Rochade Steele/Kray) und erkämpfte sich damit auch den 1. Platz. Noel Gallas (SF Katernberg) konnte zwar nach Punkten gleichziehen, musste sich wegen der schlechteren Feinwertung aber mit Silber begnügen. In der U16/U18 schrumpfte das Führungstrio auf ein Duo, weil die Partie zwischen Anna Döpper und Cem Celik (beide SFK) nach wechselhaftem Verlauf Remis endete. Bugrahan Corak leistete gegen Timo Küppers (beide SFK) zwar überraschend hartnäckigen Widerstand, musste dem Favoriten am Ende aber den Sieg und damit auch den Turniergewinn überlassen. Zweiter wurde Nikita Gorainow (SFK), dem 2 Buchholzpunkte zum 1. Platz fehlten. Anna Döpper stand als einzige U18-Spielerin bereits zu Turnierbeginn als U18-Meisterin fest, bestätigte aber die mit ihrer hohen DWZ verbundenen Erwartungen.
11 Mannschaften aus 7 Vereinen beteiligten sich an der Essener Blitzmannschaftsmeisterschaft 2015, die von einem Kopf- an Kopf-Rennen zwischen den Sportfreunden Katernberg und dem SC Listiger Bauer geprägt war. Beide Mannschaften lagen das gesamte Turnier über gleichauf an der Spitze, Titelverteidiger Katernberg ging lediglich mit einem Brettpunkt Vorsprung in die letzte Runde. Hier allerdings musste sich der Listige Bauer mit einem 2:2 gegen Mülheim Nord 2 begnügen, während Katernberg mit 3:1 gegen die eigene 3. Mannschaft gewann. Katernberg (Dr. Scholz, Dr. Wessendorf, Nautsch, Dahm) siegte also mit 18:2 Mannschaftspunkten vor Listiger Bauer (Jesse, Fink, Kunisch, Schettki) mit 17:3. Den 3. Platz teilten sich Mülheim Nord 2 (Nachbar, Krüger, Schmidt, Schlenter) und SF Werden (ter Steeg, Berger, Hütte, Blank) mit je 14 Mannschafts- und 26 Brettpunkten. Hier die Abschlusstabelle:
Timo Küppers gegen Anna Döpper lautete die Spitzenpaarung in der U16/U18, die aber in einem nicht ausgekämpften Remis endete: Nachdem beide unter beträchtlichem Bedenkzeitverbrauch eine hübsch komplizierte Stellung komponiert hatten einigten sie sich auf ein Remis, ehe die eigentlichen Kampfhandlungen begonnen hätten. Fair geht vor: Cem Celik verzichtete darauf gegen den angereisten Nikita Gorainow zu spielen, da dieser wegen einer fiebrigen Erkältung um Verlegung bat. Auch Turnierleiter Thomas Wieder wollte sich dem nicht entgegen stellen und stimmte der Verschiebung zu.